Angesichts europäischer Abkommen, Widersprüchen zwischen nationalen und europäischen Gesetzen, aber vor allem aufgrund der jüngsten Änderungen in der französischen Gesetzgebung ist es nicht einfach, sich über den Status von Cannabisblüten Klarheit zu verschaffen. Sind CBD-Blüten nun verboten oder nicht? Wir klären Sie auf.

Zur Erinnerung: Was ist eine CBD-Blüte?
Zunächst einmal ist es interessant, sich daran zu erinnern, was eine CBD-Blüte genau ist. Und ja, man darf sie nicht mit Cannabisblüten verwechseln, die als Droge eingestuft werden, obwohl beide Produkte von derselben Pflanze stammen: Hanf. Man unterscheidet zwei Hanfsorten: Cannabis sativa und Cannabis indica.
Der wesentliche Unterschied zwischen einer herkömmlichen Cannabisblüte und einer CBD-Blüte liegt im Gehalt an Tetrahydrocannabinol (THC), dem sogenannten euphorisierenden Wirkstoff der Pflanze. Dieser verursacht ein Gefühl extremer Müdigkeit, Hunger und einen „Rauschzustand”. Es ist wichtig zu wissen, dass CBD-Blüten ebenfalls THC enthalten, jedoch nur in minimalen Mengen.
Zwischen Zulassung und Verbot des Produkts
Die Situation hinsichtlich des Aussehens der CBD-Blüte war schon immer recht komplex. Tatsächlich haben die Akteure im Handel mit CBD lange Zeit von einer rechtlichen Unklarheit bezüglich dieser Substanz profitiert. Seit ihrer langsamen Demokratisierung in den 2010er Jahren gab es keinen Text, der die Verwendung von Cannabidiol ausdrücklich verbot. Es gab auch keinen Text, der den Anbau von Hanf in Frankreich verbot.
Angesichts des wachsenden Interesses von Fachleuten aus dem Gesundheitswesen, aber auch von Verbrauchern an CBD gab es in den letzten Jahren zahlreiche rechtliche Entwicklungen. Ende 2021 kam es zu einer überraschenden Wendung: Die Regierung erließ eine Notverordnung, die den Besitz, den Verkauf und den Konsum von CBD-Blättern und -Blüten verbietet.
Der Text ist jedoch umstritten. Nach Ansicht einiger Fachleute aus der Branche verstößt er eindeutig gegen den europäischen Text, der 2018 vom Gerichtshof der Europäischen Union im Fall Kanavape erlassen wurde und mehr Klarheit in Bezug auf CBD geschaffen hat. Somit ist der Vertrieb von CBD in Österreich verboten. Die europäischen Gesetze sehen auch den freien Warenverkehr innerhalb des Hoheitsgebiets vor und weisen auf den Unterschied zwischen THC und CBD hin, das keine psychotrope Wirkung hat und nicht gesundheitsschädlich ist.
Dank des Engagements von Hanfexperten und mit Unterstützung europäischer Richter hat der Staatsrat das letzte Urteil aufgehoben. Der Verkauf von CBD-Blüten und -Blättern ist somit Österreich dem 29. Dezember 2022 in Österreich offiziell legal.
Die aktuelle Situation: Ist die CBD-Blume verboten?
Beachten Sie, dass in Österreich alle aus Cannabis gewonnenen Produkte unter einer wichtigen Voraussetzung legal sind: Ihr THC-Gehalt muss unter 0,3 % liegen ( obwohl es auch preiswerte, wirkungsstarke CBD-Blüten gibt). Seit der Überarbeitung des Gesetzes, das CBD-Blüten in Österreich verbietet, kann man also sagen, dass dieses Produkt legal ist. Aber Vorsicht: Die gekauften CBD-Blüten müssen von einem unabhängigen Labor zertifiziert sein, dass ihr THC-Gehalt der Norm entspricht. Ebenso müssen die Blüten, die Sie kaufen, aus einer zugelassenen Sorte von Cannabis sativa L. stammen.
Fazit
Die Gesetzgebung zu CBD-Blüten ist sehr wechselhaft und manchmal unklar, aber derzeit ist es legal, CBD-Blüten zu besitzen. Es ist jedoch wichtig, das Produkt bei einem Händler zu kaufen, der legale Produkte in Österreich garantiert, Österreich CBDSol, wo Sie CBD-Blüten ab 1 € pro Gramm finden können .





